Optimierung der Busverbindungen zwischen Lochtum und Vienenburg - EIN ZWISCHENRUF

Ja, das freut mich. Deshalb macht Politik so viel Spaß und deshalb mache ich die Bürgersprechstunden so gerne ….

EIN ZWISCHENRUF zur Verbesserung der Busverbindung zwischen Lochtum und Vienenburg


Bildung ist wichtig – ich denke, da sind wir uns alle einig. Aber Kinder brauchen genauso Freizeit, um den Kopf frei zu kriegen und sich zu entfalten. Zu Hause, bei Freunden, im Verein, bei der Feuerwehr.

Dieser Meinung war auch eine Familie aus Lochtum, die mit ihrem Anliegen in meine Bürgersprechstunde kam. Warum? Weil die Familie schon einmal bei mir war, und die Stadt helfen konnte.

Zum Anliegen der Eltern: Ihre Kinder mussten nach der Schule 45 Minuten auf den Bus warten, der sie aus Vienenburg nach Hause bringen sollte. Bis die Schüler endlich zu Hause angekommen waren und ihre Hausaufgaben erledigt hatten, war der Tag schon fast gelaufen. Viel Zeit für Freunde und Hobbys blieb da nicht mehr. 

Vielleicht können wir helfen war mein Gedanke und ich streckte meine Fühler Richtung Regionalbus Braunschweig aus – erfolgreich. Die Niederlassungsleiterin der RBB, Jessica Michel, war bereit, sich zu dem Thema auszutauschen. 

Jetzt, nach nur drei Wochen, gibt es eine Lösung: Ab dem 1. Dezember wird die Fahrt 821028 von der Oberschule Vienenburg in Richtung Lochtum dem Schulschluss um 15.30 Uhr angepasst. Der Bus wird künftig um 15.45 Uhr abfahren. Auch nach der sechsten Stunde müssen sich die Schüler nicht länger die Beine in den Bauch stehen. Künftig fährt der Bus um 13.30 Uhr. 

 Die Lochtumer waren auch unzufrieden mit der Busverbindung, wenn die Kinder erst zur dritten Schulstunde nach Vienenburg fuhren. Da das kein Regelfall ist, kann leider keine entsprechende Busverbindung angeboten werden. Aber dafür zeigt sich die Konrektorin der Oberschule, Ursula Richter, hilfsbereit. Nach Rücksprache wäre es möglich, dass die Schüler den Kurs wechseln und ihr Unterricht dann zur ersten Schulstunde beginnt. 

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, nicht alles schweigend hinzunehmen, sondern seine Wünsche und Bedenken einfach einmal zu äußern. Man kann nicht immer helfen, aber eben häufig. 

Und so manches Mal ist die Bürgerin oder der Bürger nicht allein betroffen. Genau wie in diesem Fall: Eine Familie kam mit ihrem Anliegen in meine Bürgersprechstunde und gemeinsam mit allen Beteiligten erwirkten wir eine Verbesserung für viele Schüler.

Oliver JunkZwischenruf, RBB, ÖPNV