Foto Keller

Lieber Andreas, alles Gute zu Deinem 40. Geburtstag. Und weil ich Dich und Deine Familie nun auch schon seit 2011 gut kenne, wir uns wahrlich freundschaftlich verbunden sind, Du ein echter und ehrlicher Typ bist, ein so wichtiger Einzelhändler in Goslars Innenstadt, ein E-Car Freak - und so vieles mehr -  meine #Herzenssache #Goslar in dieser Woche: FOTO KELLER!

Lieber Andreas, vor einigen Tagen war ich mal wieder bei Dir, habe ein wenig eingekauft; und wir haben mal wieder geplaudert. Und Du hast mir Deine Geschichte erzählt und die Deines Geschäftes. Und ich möchte heute mal versuchen, das alles zusammenzufassen: 

Und ich finde der Herzenssachen-blog darf an der einen oder anderen Stelle heute auch ein wenig Werbe-blog sein. 

40 Jahre Fotogeschäft in Goslars Innenstadt. Da muss man sich tatsächlich mehrfach selbst neu erfinden, um am Markt zu bleiben.

1978 - vor 40 Jahren -  eröffneten Deine Eltern Elisabeth und Lothar Keller aus Fulda das Fotofachgeschäft – „Photo Porst“. Dein Vater Lothar Keller war zuvor schon Gebietsleiter bei dem damals bekannten Unternehmen, bevor er den Namen mit einem eigenen Laden weiterführte, so hast Du es mir erzählt. Und 30 Jahre lang führten Deine Eltern sehr erfolgreich das Geschäft. Du warst  4 Jahre jung, als Du mit Deinen Eltern und zwei jüngeren Schwestern nach Goslar gekommen bist.

Vor 10 Jahren hast Du dann die die Nachfolge Deiner Eltern angetreten. Aus Photo Porst wurde FOTO KELLER, „Ihre Bilderfamilie in Goslar“ (www.bilderfamilie.de)

Heute am 2. November feiert Dein Unternehmen seinen 40. Geburtstag. Und Du eben auch schon “10 Jahre Chef und erfolgreicher Geschäftsmann”. 

Ich freue mich darüber, dass Du nach Deiner Ausbildung im elterlichen Betrieb, Deinen beruflichen Jahren in Hamburg vor über 10 Jahren wieder zurück nach Goslar gekommen bist.

Unsere Weltkulturerbestadt hat eben eine ganz andere Lebensqualität als eine anonyme Großstadt. Aber auch für uns Goslarer war die Rückkehr von Dir ein Gewinn. Foto Keller ist aus der Fischemäker Straße nicht mehr wegzudenken. Ein Beweis dafür, dass Einzelhandelsgeschäfte in den Innenstädten nicht zwingend sterben (müssen). 

FOTO KELLER  ist das einzige klassische Fotogeschäft im Vorharz – mit einem umfangreichen Sortiment: Kameras, Technik, Zubehör, Bilderrahmen und -Alben, Posterdruck, Bilder auf Keilrahmen, Sofortbild zum Mitnehmen von diversen Medien.

Bei FOTO KELLER kann man übrigens auch seine alten Super-8-Filme oder Dias digitalisieren oder verblichene Fotos restaurieren lassen. Das Fachgeschäft bietet sogar die Reparatur von Kameras an. 

Und ganz wichtig: Beratung. Klar kann ich meine Fotos mal schnell im Internet auf Leinwand drucken lassen. Dann darf ich aber nicht enttäuscht sein, wenn die Auflösung zu gering ist oder die Farben ganz anders wirken.

Bei FOTO KELLER kann ich noch mit echten Menschen sprechen, die mir Tipps geben und mir auch von ungeeigneten Methoden abraten zugunsten besserer Alternativen. „Wir sind die Problemlöser“, hast Du, lieber Andreas,  stellvertretend für Dein Team gesagt und wirst unterstützt durch die Fotografinnen Natalie Klimainsky und Lena Jauernik. Dazu kommt noch eine   Praktikantin und natürlich Deine bezaubernde Frau Masami.

Als Du damals Deine Ausbildung machte, war die Branche noch sehr ruhig. Da kamen vielleicht so Menschen wie ich in das Geschäft und brachten dutzendweise Diafilme. Noch heute stehen im übrigen unzählige Kisten in meinem Arbeitszimmer - muss ich mal vorbeibringen zum Digitalisieren, oder? 

Dann kam die digitale Welle. FOTO KELLER hat sich von ihr aber nicht überrollen lassen, sondern surft gekonnt auf der Welle entlang. Zugegeben: Das analoge Geschäft läuft; Pass- und Bewerbungsbilder sind nach wie vor stark nachgefragt. Die „Keimzelle“ des Unternehmens, wie Du es so schön nennst, ist die Hochzeitsfotografie. Aber der Renner ist außerdem eine Selfie-Box. FOTO KELLER geht mit der Zeit. Nichts mit: „Wir verkaufen nur analoge Kameras“. Die gibt es natürlich auch. Der digitale Trend aber wird hier verstanden und vorgelebt. 

Gerade erst warst Du auf einer Messe in Nürnberg und hast Dir die Neuigkeiten angeschaut, die bald auf den Markt drängen werden. Letztes Jahr wurde eine neue Maschine zum Fotodruck gekauft. 

Du hast jetzt umgestellt auf Tintenstrahl. „Die Farben sind viel intensiver.“ Wir sind ja alle die Display-Farben gewohnt, also müssen unserem Empfinden nach auch ausgedruckte Bilder in satten Farben strahlen. Kein Problem für Dich. 

„Da hab ich jetzt richtig Lust drauf, das investiere ich“, hast Du Dir gesagt und das entsprechende Geld in die Hand genommen. Fotografie – oll und dem Niedergang geweiht? Mitnichten! „Wir arbeiten in einer tollen Branche. 

Alle reden sie kaputt, das finde ich sehr schade. Dabei sind gerade heute Bilder allgegenwärtig“, hast Du gesagt. 

Und es stimmt. Dank Smartphone fotografiert doch heute jeder und überall. Nur drucken lässt man die Bilder leider selten. Dabei sei doch so ein ausgedrucktes Bild das, was bleibt. „Auch und gerade Kinder freuen sich über das Bild zum Anfassen. Gedruckte Bilder finden die super.“ (Das kann ich bestätigen. Ich habe für meine Mädels zu Hause eine Sofortbildkamera gekauft, nachdem ich das 20 Jahre alte Polaroid im Laden gesehen habe, das aussieht wie gestern erst fotografiert.) 

Der Überraschungseffekt wie früher fehle heute bei den Digitalfotos. Früher hat man drei Filme im Urlaub vollgeknipst, sie entwickeln lassen und mit Staunen die Abzüge durchgeblättert. Heute schaut man nur aufs Handy und entdeckt abertausende Bilder. „Die soll ich alle durchgucken?!“ Das Zitat hört das FOTO-KELLER-Team öfters. „Die Kunden haben teils 8000 bis 9000 Fotos auf dem Handy.“ (Ich habe spaßeshalber nachgesehen: 7097 Bilder habe ich auf meinem Mobiltelefon…) 

Lieber Andreas, ich nehme Dir wirklich ab, dass es für Dich die schönsten Momente im Beruf sind, wenn Du ausgedruckte Bilder überreichst. 

(Im Bild oben im übrigen meine Tochter Ida an der Ostsee :-)) - auch ich habe gestrahlt, oder?

Ich finde es beeindruckend, dass Du Dein Geschäft so erfolgreich durch 40 Jahre geführt hast - gemeinsam mit Deinen Eltern. Bei all den Veränderungen, bei der rasanten Entwicklung in der Fotobranche ist das wirklich eine Leistung. Eine Kundin verrät auch das Geheimnis des Erfolges: „Das Schöne ist: Hier bist du immer Kunde.“ Du kennst Deine Kundschaft eben. Es sind fast nur Einheimische, fast nur Stammkunden. 

Und Spontankäufe sind die Ausnahme. „Die Leute kommen, wenn sie Zeit haben und wissen schon, was sie wollen.“ 

Ist doch klar. Für die Kundenbindung ist es wichtig, präsent zu sein, das Gesicht des Ladens zu sein. 

Diese Aufgabe meisterst Du und Dein Team mit Bravour. Ich fühle mich immer gut beraten. Nicht umsonst war ich bei meinem letzten Besuch einer der seltenen Spontankäufer. 

Lieber Andreas, mir bleibt nur noch zu sagen: Herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag! Ich freue mich auf die Geburtstagsparty in der übernächsten Woche und ich freue mich schon jetzt auf den 50.

#Herzenssache #Goslar: Foto Keller!