Herzenssache Goslar: Die Touristische Entwicklung in Hahnenklee

Diese Woche widme ich mich unserem höchsten Ortsteil: Hahnenklee. Wie oft muss ich mir anhören, es sei nix los in Hahnenklee, das sei doch nur was für Rentner und so weiter. Das erzählen natürlich nur die Menschen, die nicht mit offenen Augen in Hahnenklee unterwegs sind. 

Es tut sich viel in Hahnenklee; Jahr für Jahr  wird das touristische Angebot ausgebaut. Der Erlebnisbocksberg beweist, dass Hahnenklee gerade nicht nur Winterurlaub bedeutet. Vielen jungen Menschen begegne ich beim Mountainbikefahren oder Wandern in und um Hahnenklee/Bockswiese. 

Und auch die sehr unglückliche Unterbringung der Flüchtlinge durch die Landesregierung in Hahnenklee hat der “kleine” Ortsteil ganz positiv gestemmt und bewältigt, Danke dafür. 

Schauen wir heute mal auf die Unterkünfte. Das Hotel Walpurgishof von Axel Bender ist ein sehr, sehr positives Beispiel für gelungene Investitionen und attraktive Übernachtungen. Ein super Hotel! Schaut mal rein: WWW.WALPURGISHOF.DE

Auch andere investieren, renovieren, sanieren oder bauen gleich aus, an oder neu. 

So auch Almuth Ahrendts, die ich heute in Hahnenklee besucht habe. 


Ich kenne Almuth Ahrendts jetzt auch schon seit Sommer 2011. Damals war sie eine der Personen, die mir in meinem Wahlkampf 2011 geholfen, mich unterstützt haben. Das vergesse ich nie. Sie war damals noch aktiv im Ortsrat und im Stadtrat, hat ihr Engagement im Hinblick auf Familie und Beruf leider zurückgefahren. 

Sie und ihr Mann haben gleichsam gerade die ersten Gäste in ihren neuen Harz Blockhäusern begrüßt. 

Gegenüber seinem Hotel Waldrausch in Hahnenklee hat das Ehepaar zwei lauschige Ferienhäuser – „Auerhahn“ und „Luchs“ gebaut (www.harz-blockhaus-ferien.de). 

Bei einem Zuschuss von 125.000 Euro Fördergeld hat das Ehepaar weitere 475.000 Euro in die Hand genommen und kalkuliert erstmal vorsichtig mit einer Belegung von 70 Prozent. 

Da muss man schon ein paar Jahre hart arbeiten, bis sich die Investitionen bezahlt macht, aber die nächste Generation hat zugestimmt. Almuths Tochter Ronja und ihr Ehemann haben der Investitionen zugestimmt, können zu gegebener Zeit Hotel und Ferienhäuser übernehmen. 

4 bis 6 bzw. 6 bis 8 Personen kommen in den Ferienhäusern jeweils unter. Neben dem üblichen Wohn- und Essbereich warten die Hütten aber zusätzlich mit Sauna, Kaminofen, Terrasse und Grill ausgestattet. Kostenloses W-LAN darf heute genauso wenig fehlen wie ein moderner Fernseher. 

Man muss mit der Zeit gehen und das tun die Ahrendts‘. Sogar an einen Wasseranschluss neben der Terrasse zum Abspülen der dreckigen Fahrräder haben die Hoteliers mit Blick auf die boomende Mountainbiker-Szene gedacht. 

Die Gäste können außerdem die vorhandene Struktur des Hotels Waldrausch nutzen: Frühstücksservice – morgens stehen die frischen Brötchen vor der Tür – oder Wellness und Hallenbad. 

 2015 war die Idee für die zwei Blockhäuser gewachsen, um Sommer vergangenen Jahres startete die Umsetzung, ein Jahr später werden die Häuser erstmals vermietet. 

Gerade rechtzeitig, denn wie Teresa Pralle, Leiterin der Geschäftsstelle HAHNENKLEE tourismus marketing gmbh erklärt, verzeichnet Hahnenklee im Vergleich zu 2016 ein Plus in den Übernachtungszahlen. Die Entwicklung haben wir dem wachsenden Angebot zu verdanken. Allein der Erlebnisbocksberg und der „Liebesbankweg“ – übrigens der erste Premiumwanderweg im Harz und in Niedersachsen – locken zahlreiche Gäste nach Hahnenklee. Hinzu kommen Veranstaltungen wie Walpurgis oder die Märchenwoche, die in den Herbstferien mit zahlreichen Aktionen aufwartet. 

Wir sind gut im Rennen in Hahnenklee, wir dürfen nur nicht stehenbleiben, um uns auf den Erfolgen auszuruhen. Ich jedenfalls bin schon gespannt auf den nächsten kleinen Meilenstein: den Themenwanderweg zwischen Goslar und Hahnenklee.

Und die Dauernörgler im Ort (auch im Ortsrat gibt es die) und außerhalb des Ortes sollen mal gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister Wilgenbus und mir auf die positive Entwicklung des Ortes verweisen. Da tut sich viel, man muss es aber auch sehen wollen.