Herzenssache Goslar: Die Investitionen der Familie Junicke

Wer hätte das eigentlich vor fünf Jahren geglaubt? Goslars Bevölkerung bleibt inzwischen stabil. Aktuell leben im Stadtgebiet 50 Menschen mehr als vor einem Jahr. Das freut mich nicht nur, das beruhigt mich auch, denn zwischen 2002 und 2012 hat die Stadt 4.000 Menschen verloren; gesunken – vor der Städtefusion – dann auf nur noch 40.000 Einwohner. 

Und heute? Das zweite Jahr gewinnen wir: Zuzug und hohe Geburtenzahlen waren und sind der Schlüssel. Die Einwohnerzahl beträgt aktuell 50.873. 

 Mit dem augenzwinkernden Slogan „Goslar wird Junk“ habe ich im Oberbürgermeisterwahlkampf 2011 vielfach den Nerv getroffen. Warum? Weil es Goslar so satt hatte, Jahr für Jahr zu schrumpfen. Und weil es anstrengend und nervig ist, sich nur Gedanken darüber zu machen, wo und wie man noch weiter städtische Infrastruktur schrumpfen muss. 

Gesund schrumpfen ist gar nicht leicht in einer Stadt, vor allem wenn man bedenkt, dass jede Reduzierung von kommunaler Infrastruktur auch ein Weniger an Attraktivität in einer Stadt bedeutet. Das Ausdünnen von Buslinien, das Schließen von Schwimmbädern oder von Kindergärten in den Ortsteilen – um mal konkrete Beispiele zu nennen - werten eine Stadt leider nicht auf, machen sie nicht attraktiver für Menschen. 

 Schon im Wahlkampf 2011 hatte ich das strategische Ziel ausgegeben, auch attraktiven Wohnraum zu schaffen, um Bevölkerung für die Stadt Goslar zu gewinnen. Ausweisung von Baugebieten und Umbau von Bestandsimmobilien (auch in der Altstadt!).Die hämischen Kommentare der etablierten Kommunalpolitiker in Goslar habe ich noch genau im Ohr. „Das kann nur jemandem einfallen, der Goslar nicht kennt!“ so lauteten die Kommentare, um insbesondere darauf zu verweisen, dass eine schrumpfende Stadt immer genug Wohnraum hat. 

 Aus meiner Sicht war und ist das Gegenteil der Fall! Ein leerstehendes Fachwerkhaus in der Altstadt ist gerade nicht zwingend attraktiv für eine junge Familie oder einen alleinstehenden Rentner. Der Satz „Man baut nur einmal im Leben“ hat eben heute keine Gültigkeit mehr. Also: Attraktiven Wohnraum organisieren – aber die Stadt Goslar konnte und kann das nicht selbst. Die Stadt Goslar hat keine eigene Wohnungsbaugesellschaft mehr (vor meiner Zeit verkauft), um Mehrfamilienhäuser oder Einfamilienhäuser zu bauen, um denkmalgeschützte Immobilien in der Altstadt zu kaufen und zu sanieren. 

Aber ein Oberbürgermeister, eine Stadt, kann selbstverständlich um Investoren werben und sie davon überzeugen, in Goslar zu investieren. Und genau so haben wir die Familie Junicke gewinnen können! „Frisch auf!“ – das hatte ich bis dato von meinem Harzklub Freund Dirk Junicke aus Bad Harzburg schon öfter gehört. 


Und erlebt, dass er nicht nur ein großer Wanderfreund, sondern auch ein erfolgreicher Unternehmer ist. Erfolgreicher Unternehmer nicht nur als Gastronom und Hotelier, http://www.plumbohms.de/wir-als-gastgeber/, sondern auch bei dem Entwickeln von Wohnraum, insbesondere in Bad Harzburg, Ilsenburg und Wernigerode. 

 „Warum eigentlich nur in Bad Harzburg?“ – genau diese Frage habe ich ihm vor zwei, drei Jahren gestellt und ihn ermuntert, in Goslar zu investieren. Und heute: Dirk Junicke, seine Familie, seine Söhne – haben den Schwerpunkt ihres Wirkens ja beinahe schon nach Goslar verlegt. 


 Schauen wir z. B. an den Klusteich, unmittelbar neben dem Osterfeld. Hier entstanden bzw. entstehen Eigentumswohnungen in Zentreumsnähe: http://www.junicke-co.de/immobilie/villa-flora-villa-verde 

 Und mieten (kann man jetzt schon) und einziehen in der Residenz „Alte Schule“ dann im nächsten Jahr. Die ehemalige Realschule Hoher Weg wird umgebaut. Tolle, helle Wohnungen im Herzen der Altstadt. 


Daneben entsteht noch ein Neubau mit ca. 25 Wohneinheiten: http://alteschule.junicke-co.de 

 Daneben gibt es noch weitere Neuigkeiten. In der Klubgartenstraße wird ein Neubau entstehen. Unmittelbar neben dem Kreishaus entsteht eine Stadtvilla. Mietwohnungen oder Eigentumswohnungen, Größen – da möchte ich Herrn Junicke nicht vorgreifen. 

 Und dann höre ich, dass Dirk Junicke auch das ehemalige Wohnhaus von Hans Günther Griep erworben hat und nach einem Umbau als Mietobjekt anbietet. Gleich neben dem Jägerdenkmal ganz gewiss auch keine ganz schlechte Wohnlage…. Alles in allem tut sich was. Neue, moderne, sanierte Mietwohnungen und Eigentumswohnungen werden angeboten! Goslar gewinnt. Vielen Dank den Junickes für unternehmerischen Mut und den festen Glauben an den Markt in Goslar

Oliver JunkHerzenssache, Goslar, Junicke