Busverbindung Hahnenklee - Lautenthal

Einstimmiges Votum im Rat der Stadt Goslar für den Erhalt der Busverbindung zwischen Hahnenklee und Lautenthal. Auch der Ortsrat Hahnenklee, der Stadtrat in Langelsheim und der Harzklub haben eine klare Sprache gesprochen: Diese Verbindung - wie auch die Busverbindung durch das Innerstetal - sind wichtige Infrastruktureinrichtungen, für unseren Ländlichen Raum, für unsere Touristen.

Ich bin deshalb überhaupt nicht einverstanden und durchaus auch verstimmt, dass der ZGB nun “großzügig” anbietet, dass die Kommunen durch Übernahme von Mehrkosten (allein die Linie Lautental - Hahnenklee ca. 50.000 EUR) die Linien erhalten können. Der Erhalt ist Pflicht des ZGB, nicht Kür der Kommunen!

So geht das jedenfalls überhaupt nicht und ich bin dabei völlig übereinstimmend mit der Auffassung von Bürgermeisterkollegen Ingo Henze aus Langelsheim. 

Wir werden hier auch abgestimmt antworten; allerdings wird das Problem sichtbar. Die Verbandsumlage von 750.000 EUR durch den Landkreis Goslar (finanziert durch die Kreisumlage und damit mit dem Geld aus Langelsheim und Goslar) nutzt eben der Durchsetzung unserer regionalen Interessen nur bedingt. Musik spielt da, wo die Mehrheiten sind. Und in der Verbandsversammlung haben wir eben kein Gewicht!

Und deshalb ist der Weg richtig, den Harz zu stärken.

Nicht nur das Herz, auch der Verstand,  sagen, dass wir uns in der Harzregion stärker und enger vernetzen müssen und unsere Anliegen vor Ort Stimme und Gewicht haben müssen.

Die Umfrage im Harzer Panorama zeigt, dass der Weg richtig ist. Unsere Interessen im Harz werden nicht in Braunschweig für uns vertreten, sondern nur vor Ort selbst. Ich bitte weiter um Rückenwind für die EIN-HARZ-Initiative.

Oliver JunkPresse, EINHARZ, ZGB, RGB