Aktueller Sachstand Feuerwache Immenrode

Der Neubau der Feuerwache in Immenrode hat bereits die Stadt Vienenburg beschäftigt und ist auch Teil des Feuerwehrbedarfsplans, dessen Umsetzung im Gebietsänderungsvertrag Goslar - Vienenburg auch verabredet worden ist.

Es bleibt deshalb auch bei meiner Position, der Neubau der Feuerwache in Immenrode ist umzusetzen und erfolgt auch. Folgender aktueller Sachstand dazu:

Unklar war, welcher Standort in Immenrode der richtige ist. Dabei sind nicht nur wirtschaftliche, sondern auch einsatztaktische Punkte zu berücksichtigen.

Die Stadt Vienenburg hatte das Grundstück der Landeskirche in Richtung Weddingen favorisiert. Das Grundstück wurde durch die Stadt Vienenburg auch gekauft. Allerdings führt die ungünstige topografische Lage zu erheblichen Erschließungskosten und damit zu einer sehr unwirtschaftlichen Lösung. 

Wir hatten uns deshalb mit der Politik darauf verständigt, dass wir Alternativen prüfen.

Gemeinsam mit Erstem Stadtrat Siebert habe ich zunächst mit der Landeskirche verhandelt und das Ergebnis erzielt, dass wir das Grundstücksgeschäft rückabwickeln können bzw. könnten.

Geprüft haben wir dann, ob das derzeitige Haus in der Ortsteilmitte nicht angebaut oder erweitert werden könnte. Das funktioniert definitiv nicht. Auch Grundstücke in Richtung Wöltingerode scheiden wegen Erschließungsthemen und -kosten aus.

Ferner wurde die Variante Meierkamp überlegt. Hier haben wir nicht unerhebliche Grunderwerbskosten. Auch benötigen wir Lärmschutzmaßnahmen. Vor allem aber erscheint die Feuerwache mit Brockenblick aus einsatztaktischen Gründen (Lage im Wohngebiet) nicht hundertprozentig  überzeugend.

Die Verwaltung bevorzugt deshalb den Neubau auf dem Grundstück “Mühlenberg”; Die Fläche gehört dem Land Niedersachsen. Das Land hat Verkaufsbereitschaft im Wege eines freiwilligen Landtausches signalisiert. Dieses Grundstück liegt im Außenbereich am Ortseingang von Immenrode aus Goslar kommend. Diese Lösung wäre einsatztaktisch prima und stellt nach derzeitigen Berechnungen auch die wirtschaftlichste Lösung dar.

Die Details werden im Herbst in den zuständigen Gremien behandelt mit dem Ziel, ein B-Planverfahren einzuleiten.

Oliver JunkImmenrode, Feuerwehr, Goslar