Herzenssache Goslar: Mariano Rinaldi Goni

Meine heutige „Herzenssache Goslar“ widme ich meinem Freund Mariano Rinaldi Goni. 1972 in Argentinien geboren und seit 1997 in Berlin lebend. 

 

Was ihn in als Mensch auszeichnet? Fleißig, zuverlässig, lebensbejahend, kreativ und Fleischfresser.

 

Was ihn als Künstler auszeichnet? Neugierig, mutig ….. und ein wiederkehrendes attraktives Motiv:  runde, kraftvolle, vitale Frauen! 

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Ich kenne Mariano seit 15 Jahren und habe in Bayreuth mitgeholfen, seine Ausstellungen zu organisieren. Ich glaube, er hat inzwischen viermal in Bayreuth ausgestellt, stets im Zusammenhang mit dem Werk Richard Wagners. 

 

In ihm glühe wahrhaft Wagnersches Feuer, hat Hartmut Koschyk mal formuliert. Er hat ihn in Bayreuth bekannt gemacht. 

 

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Inzwischen hat der Argentinier, dessen Ausstellungen auch von Performances begleitet werden, eine ansehnliche Fangemeinde in Berlin und Bayreuth. Davon konnte ich mich nicht nur in Bayreuth, sondern jüngst auch in Berlin überzeugen.

 

Er bereitet in Berlin gerade eine neue Ausstellung vor: Quilombo heißt sie. 

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Dr. Martin Oskar Kramer formulierte dazu u. a. :  „Der argentinische Ausdruck Quilombo kommt von dem Wort kilombo aus der afrikanischen Kimbundu-Sprache und bezeichnete ursprünglich die Siedlungen entkommener afrikanischer Sklaven in den Zuckerplantagen Brasiliens. Im Lunfardo, dem Straßenslang von Buenos Aires, wurde es erst zum Begriff für Bordelle, bevor es dann die heutige Bedeutung von „Chaos, Durcheinander, Schlamassel, Lärm und Tumult“ annahm. 

In Mariano Rinaldi Goñis Sprachgebrauch wird es fast täglich in diesem letzteren Sinne verwendet, in den Arbeiten dieser Ausstellung spielen jedoch auch alle früheren Bedeutungen und Assoziationen mit hinein. In Goñis Verwendung des Begriffes gehen positive und negative Färbungen frei ineinander über, das Durcheinander ist lebendig, das Chaos kreativ, die Huren ekstatisch, die Sklaven frei und voll ungebändigter Lebenslust, und der Lärm setzt sich aus Lachen, Rufen, Schreien, Jammern, Stöhnen, Singen, Trommeln und Musik zusammen. …..“

 

Zu sehen sein wird die Ausstellung in der Galerie Deschler. Marcus Deschler und Mariano Rinaldi Goni arbeiten schon seit Jahren freundschaftlich zusammen. Mehr Infos: www.deschler-berlin.de

 

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Und nun planen wir eine Ausstellung am Rammelsberg in Goslar. Museumsdirektor Gerhard Lenz und Mariano Rinaldi Goni haben ein gemeinsames Projekt entwickelt, das insbesondere Schülerinnen und Schüler einbeziehen soll. Ich bin gespannt auf das nächste Jahr!

 

Und ich helfe natürlich – wie in Bayreuth auch – gerne wieder mit. Für die Malkurse für die Schüler benötigen wir Sponsoren, da Mariano die Idee entwickelt hat, mit Ölfarben auf Schiefertafeln zu malen. Passt ganz gut nach Goslar, oder?

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Und für die weiteren Künstlerinnen und Künstler, die Tänzer, die Musiker benötigen wir z. B. auch Übernachtungsmöglichkeiten.

 

Also: Wer Lust auf Mariano hat, wer Spaß daran hat, im nächsten Jahr an einer Ausstellung am Rammelsberg in Goslar mitzuarbeiten, der darf sich gerne bei mir melden……

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Herzenssache Goslar: Mariano Rinaldi Goni!

 

 

 

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